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Bundesrat prüft Empfehlungen des Beirats Zukunft Finanzplatz zur Cyber-Sicherheit des Schweizer Finanzplatzes

8 DEZEMBER 2017

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. Dezember 2017 von den Empfehlungen des Beirats Zukunft Finanzplatz zur Verbesserung des Dispositivs des Schweizer Finanzsektors gegen Cyber-Angriffe Kenntnis genommen. Er hat zudem das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, zwei Empfehlungen zu prüfen.

Im Jahr 2016 identifizierte der Beirat Zukunft Finanzplatz das Thema Cyber-Sicherheit als eine der zentralen Herausforderungen für den Schweizer Finanzplatz und löste entsprechende Arbeiten aus. Diese umfassten die Erarbeitung eines internationalen Vergleichs sowie Analysen im Bereich Informationsaustausch und Versicherbarkeit von Cyber-Risiken. Basierend darauf verabschiedete der Beirat drei Empfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Schweizer Finanzplatz im Cyber-Bereich.
Aufgrund der Empfehlungen des Beirats hat der Bundesrat das EFD einerseits beauftragt, zu prüfen, wie die bereits etablierte Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten der Finanzindustrie und den Behörden zu Fragen der Cyber-Sicherheit verbessert werden kann. Andererseits soll das EFD untersuchen, ob die bestehenden Strukturen zur Cyber-Sicherheits-Krisenorganisation die spezifischen Bedürfnisse des Finanzsektors ausreichend berücksichtigen. Die Prüfergebnisse sollen in die Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken 2018-2022 (NCS) einfliessen.
Weiter empfiehlt der Beirat, sicherzustellen, dass sämtliche Finanzinstitute und relevanten Drittparteien Zugang zu den Informationen haben, welche die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (MELANI) zur Verfügung stellt. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die bei MELANI inzwischen eingeleiteten Arbeiten dieser Empfehlung bereits Rechnung tragen.
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