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Markenstreit zwischen Facebook und Schweizer Start-up

12 FEBRUAR 2018

Das Schweizer Startup «Stressbook» unterliegt gegen Facebook vor dem Bundesverwaltungsgericht. Das Urteil wirft Fragen auf.

Von David Vonplon

am 09.02.2018

Mitarbeitern beim Umgang mit Stress mit einer App helfen, welche die Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz aufzeichnet und Präventionsmassnahmen vorschlägt. Was vor dreieinhalb Jahren mit einer bestechenden Geschäftsidee begann, endet für die Startup-Unternehmer Kurt Lobsiger und Jan Schleuniger mit einer Niederlage vor Gericht gegen den Social-Media-Konzern Facebook. Viel Geld und Zeit hat die beiden Basler der Rechtsstreit mit den sozialen Netzwerk gekostet – jetzt sieht man sich künftiger Geschäftsmöglichkeiten mit dem Unternehmen beraubt.

Grund für den Konflikt ist der Name der App: «Stressbook». Im Sommer 2014 liessen die Firmengründer die Marke ins Register Swissreg eintragen. Dagegen reichten die Anwälte von Facebook Beschwerde ein –  das Bundesverwaltungsgericht hiess diese nun teilweise gut. Mit dem Urteil wird die Marke «Stressbook» für die Klasse «Software» gelöscht – damit wird eine weitere Verwendung der App unter dem bisherigen Namen praktisch verunmöglicht. Weiter

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